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Details Zusammenfassung
Streckenlänge: 7km Der Lusen-Gipfel ist wohl der imposanteste Berg des Bayerischen Waldes. Ein Meer aus Steinen, von dem aus man einen fantastischen Blick bis in die Alpen hinein erleben kann.
Dauer: 2.5h

Teufelsloch-Himmelsleiter-Lusen Gipfel

Startpunkt: Parkplatz an der Igelbus-Haltestelle Fredenrücke

Anfahrt:mit dem Auto: B85 (aus Regen oder Passau) oder B12 (aus Richtung Freyung), dann Richtung Neuschönau/Waldhäuser, mit Bahn und Bus: Haltestelle Spiegelau und von dort mit dem Igelbus

Dauer:

A)ca. 2,5 h Gehzeit, 7km, 550 HM(Rückweg vom Ende des Winterwanderweges Lusenparkplatz mit dem Igel-Bus zur Fredenbrücke)

B) ca. 3,5 h Gehzeit, ca. 12,5km, 550 HM (Rundweg)

A und B: (Beschilderung ist die „Ranne“, ein umgestürzter Baum)

Vom Parkplatz aus wird zuerst die „Kleine Ohe“ überquert. Über eine steinigen, teils etwas wurzligen Pfad wandern wir berauf. Am Wegrand erklären Schilder eines Lehrpfades anschaulich Flora und Fauna. Bereits nach kurzer Zeit erreicht der Wanderer die „Martinsklause“ einen kleinen Stausee, der für den Holztransport, die Drift, aufgestaut wurde. Hier laden Bänke zu Rast ein, ein Rundweg führt um den kleinen See.

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Der Weg folgt dann weiter der Ranne steil bergauf. Der Wald hier wurde von starken Stürmen Mitte der 1980-er arg gelichtet, wächst aber bereits nach. Bald gelangen wir ins Teufelsloch, eine karge, felsige Granitschlucht, in deren Tiefe der Fluß Ohe fließt. Nach der Schlucht geht es wieder bergan, dem Weg nach rechts folgend, kann man nun bequem auf einem Bohlenweg weitergehen. Informationstafeln erläutern hier den Kreislauf der Natur im Schutzgebiet. Auf diesem Holzweg gelangt man trockenen Fußes durch das gesamte Feuchtgebiet bis zur Böhmweg-Schutzhütte. Hier ist derzeit auch die „Gläserne Arche“ ein Glasobjekt aufgestellt. Von dort führt der Weg zuerst moderat bergan auf eine weitere Hochebene. Auf dieser wurde ein „Hochwaldsteig“ angelegt. Auf ca. 400m Länge führt ein Bohlenweg als Lehrpfad durch die Landschaft. Zahlreiche Hinweistafel erklären den Hintergrundgedanken des Nationalparks. Es ist bestens zu sehen, dass sich der Wald hier bereits wieder regeneriert. Dieser kleine Umweg lohnt sich auf jeden Fall.
Ob mit oder den Erkundungsrundweg erwartet nun der Aufstieg über die Himmelsleiter zum 1373m hohen Gipfel des Lusen darauf bezwungen zu werden. Schnurgerade führt der Wanderweg darauf zu.
Zuerst führt der steinige Aufstieg noch durch Bewuchs, später schwindet dieser zunehmend und macht dem kargen Geröll des „Steinernen Meeres“ auf dem Lusen Platz. Absolut empfehlenswert ist es, während des Aufstiegs ab und an eine kleine Pause zu nutzen und sich die grandiose Aussicht über die Täler des Bayerischen Walds zu gönnen.
Auf dem kargen Gipfel weht immer Wind aber die Aussicht macht alle bisherigen Mühen wett.
Nur noch einen kleine Abstieg entfernt ist dann das Lusenschutzhaus. Eine gemütliche Terasse und die Gaststube laden zu einer Rast ein.
Über den Winterweg gelangt man dann bequem wieder bergab zum Lusenparkplatz. Von hier ist eine Rückfahrt mit dem Igelbus zur Haltestelle „Fredenbrücke“ möglich.

B) Wer gerne weiterwandern möchte kann vom Parkplatz aus in ca. 5km zurück zur Fredenbrücke wandern. An der Bushaltestelle weiterlaufen Richtung Beschilderung zur „Gläsernen Arche“. Dort angelangt erfolgt der Rückweg wieder über das Teufelsloch und die Martinsklause zurück zum Parkplatz an der Fredenbrücke.