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Details Zusammenfassung
Streckenlänge: 13km Ausgangspunkt ist das Haus zur Wildnis in Ludwigsthal, von dort an erwartet Sie eine zauberhafte Wanderung durch eine traumhaft schöne Waldlandschaft.
Dauer: 3.5h

Ludwigsthal-Bayerische Eisenstein

Startpunkt: Parkplatz am Haus zur Wildnis

Anfahrt:mit dem Auto: B11 nach Ludwigsthal, Haus zur Wildnis, oder mit der Waldbahn: Haltestelle Ludwigsthal

Dauer: ca.3,5 h (Gehzeit), 13km, 370 HM

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Wegbeschreibung:

Die Wanderung startet beim Parkplatz „Haus zur Wildnis“ in Ludwigsthal und führt knapp 1 km leicht bergan bis zum Haus zur Wildnis. Unterwegs sind Abstecher zu den Wildgehegen möglich.
Im Informationszentrum kann sich der Wanderer über den Nationalpark und seine Entwicklung informieren. Ein gemütlicher Biergarten lädt im Sommer zur ersten Rast ein.
Dann folgt der Weg der Beschilderung „Böhmweg“ auf breiten Schotter- und zum Teil Teerwegen durch den wunderschönen, naturbelassenen Wald. Dabei wechseln sich leichte Anstiege und Gefälle ab.
Nach ca. 4 km erreicht der Wanderer das Wildniscamp am Falkenstein. Hier finden das ganze Jahr über Seminare, Veranstaltungen und Ferienlager, vor allem für Kinder und Jugendliche statt.
Bereits nach kurzer Zeit gelangt man nun in den Ort Zwieslerwaldhaus. In dem Ort am Fuße des Falkensteins laden zahlreiche Gasthäuser und Biergärten ein, eine kleine Brotzeitpause zu genießen.
Frisch gestärkt folgt man dann wieder dem Böhmweg, der sich hier durch den wunderschönen, wilden und naturbelassenen Nationalpark-Wald schlängelt. Wir befinden uns mitten im Kerngebiet des Nationalparks. Hier ist sichtbar, wie der natürliche Kreislauf aus Vergehen und neu entstehen nahtlos ineinander übergeht.
Bei der Kreuzung am Waldrand folgen wir rechts der Beschilderung „Ferdinandsthal/CZ“. Der Weg führt hier erst über eine schmale, asphaltierte Straße, später dann biegt ein Schotterweg nach links ab.
Der Fluss Deffernik (Debrnik) markiert die grüne Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Nur kleine Schilder und weiße Stangen mit einem blauen Ringel machen deutlich, dass die Wanderung ab jetzt durch den tschechischen Teil des Nationalparks, die Sumava, führt.
Leicht bergauf schlängelt sich der Weg weiter durch den malerischen Wald. Zahlreiche Schilder und aufgelassene Grenzanlagen erklären dem Wanderer eindrucksvoll die massiven Grenzbefestigungen aus Zeiten des „eisernen Vorhangs“.
Der ersten Orte die auf tschechischer Seite erreicht werden sind Debrnik und Zelezna Ruda.
Der Weg führt erst durch Felder über eine Allee und kommt dann am Friedhof in den Ort. Gleich darauf gelangt man an einen beschrankten Bahnübergang.
Wer mag kann diesen noch queren und in den Ort hinein gehen. Besonders die Kirche „Maria Hilf vom Stein“ ist eine Besichtigung wert. Auch bieten sich hier einige Möglichkeiten zur Rast. Danach kehrt man zum Bahnübergang zurück.
Dem gelben Pfeil Richtung Bayrisch Eistenstein folgend kommt man nun zuerst noch durch ein kleines Industriegebiet, bis der Weg dann, begleitet vom Fluß „Regen“ weiter Richtung Alzbetin führt. Links unter einer kleinen Unterführung hindurch gelangt man dann auch schon zu den (leider) typischen Vietnamesenmärkten im Grenzbereich. Die letzten Kilometer verlaufen dann auf dem Radweg EUR 13. Schon bald ist die Kirche von Bayrisch Eisenstein zu sehen. Nur noch ein kleiner Anstieg links den Berg hinauf und das Ziel, der Grenzbahnhof in Eisenstein, ist erreicht.
Von hier gelangt man einmal in der Stunde mit der Waldbahn in nur 7 Minuten zurück nach Ludwigsthal.